Der Energiehunger der riesigen Rechenzentren verursacht bereits einen Co2-Ausstoß der Größe des Flugverkehrs!

Schaut euch den spannenden Bericht vom ZDF (2019) dazu an!

Datenklau ja, aber nicht jedem ist wohl bewusst, dass auch Internetkonsum einen Fußabdruck in unserem Klima hinterlässt. Ist aber so, und der ist nicht zu klein. Das Internet produziert so viel CO2 wie der altbekannte „Klimasünder“-Sektor des Flugverkehrs. Woher dieser Energiebedarf?

Unglaublich viele Applikationen laufen über diese großen Rechenzentren. Emails, Suchanfragen… – alles wird über große Server bereitgestellt und das braucht natürlich Energie.

Startpage – Ecosia – DuckDuckGo – was Sie verbindet? Es sind Suchmaschinen, die eine Alternative zu den gängigen Suchmaschinen darstellen, und dabei noch das Klima und deine Privatsphäre schützen können!

Du könntest jetzt weinen, durchdrehen und 2 Tafeln Schokolade essen oder dir ein paar Lösungen für dieses Problem anschauen.  

Und da kommen wir ins Spiel. Wir haben hier drei Suchmaschinen und weitere Tipps zum digitalen Klimaschutz rausgesucht, die wir ganz kurz vorstellen wollen.


  • DuckDuckGo

Sie ist eine anonyme Suchmaschine, bei der es absolut keine Benutzerverfolgung gibt. Sie hat eine saubere Benutzeroberfläche mit wenig Anzeigen. Weniger Werbung und mehr Relevanz waren das ursprüngliche Ziel bei der Gründung 2008.


  • Startpage

Startpage ist eine Suchmaschine, die sich selbst als die diskreteste Suchmaschine der Welt bezeichnet. Sie leitet Suchanfragen weiter und anonymisiert Sie dabei. Auch an der Ostbayerischen Technischen Hochschule hat die Suchmaschine bereits fußgefasst.


  • Ecosia

Die klimaneutrale Suchmaschine pflanzt Bäume aus deinen Suchanfragen. Die b-corporation (Benefit Corporation) verwendet Algorithmen von BING und nutzt 80% Ihrer Einnahmen für Pflanzprojekte weltweit. Im Schnitt sind 45 Suchanfragen für einen Baum notwendig.


Weitere Tipps:

Digitaler Minimalismus wirkt in Zeiten von Home-Office und Zoom-Uni-Vorlesungen unrealistisch, doch gibt es ein paar Kleinigkeiten, die jede*r beachten kann und die in ihrer Summe einen Unterschied machen können!

Die Deutschen Umwelthilfe rät: alte E-Mails löschen; Sich von nicht benötigten Newslettern abmelden; Fotos und Videos statt in einer Cloud auf Speichermedien wie CDs, DVDs oder externen Festplatten speichern.

Außerdem stell dir folgende Fragen: Kannst du heutzutage noch gut Zeit alleine verbringen? Muss man sich wirklich bei jedem Spaziergang mit Musik/Podcasts und ständigem digitalen Input zuballern? Was passiert, wenn ich mal in mich reinfühle und Input von innen hole, statt mir fertige Emotionen über Netflix, YouTube, Instagram und Co einzutrichtern?

Probiere doch folgende Challenge aus: Lösche alle Apps, die du nicht dringend für Uni/Job brauchst, für zwei Wochen ! Danach kannst du reflektieren, wie es dir ergangen ist und welche der Apps du auch langfristig gelöscht lassen kannst. Wir brauchen meistens weniger, als unser süchtiger Kopf uns versucht weiß zu machen!

The less you have – the less you have to worry about.

– Wird Buddha zugeschrieben –

Es ist keine Charakterschwäche, dass wir viel Zeit am Smartphone/Apps verbringen, sondern neurobiologische Suchtzyklen unseres Belohnungssystems! Das psychologische Fachwort dieser Vorstufe von Sucht, von der wir alle betroffen sind, heißt intermittierende-verstärkende Konditionierung.

Lernt in diesen sehr unterhaltsam gestalteten Videos von ARTE mehr über unsere digitale Sucht: https://www.arte.tv/de/videos/RC-017841/dopamin/


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