Ein Ressourcenzentrum für Regensburg, Postwachstumsökonomie, Transformationsnetzwerk und ein großer Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft

Das erste große Vernetzungstreffen steht an:

Am Mittwoch, dem 27.10.2021 um 19:00 Uhr über Zoom.

https://uni-regensburg.zoom.us/j/82671998580

Meeting-ID: 826 7199 8580

Dabei sind alle Gruppen, Initiativen und generell interessierte Bürger*innen herzlich eingeladen! Wir stellen euch die Idee und konkrete nächste Schritte vor, wollen aber vor allem partizipativ ein gemeinschaftliches Projekt starten. Bitte den Termin unbedingt weitergeben!

Darum geht es (kurz zusammengefasst):

Die nachhaltige Transformation, die von der Stadt Regensburg im Green Deal verankert wurde, erfordert wirtschaftlich und sozial ein Umdenken hinsichtlich der Verwendung von Ressourcen. Diese müssen einerseits auf globaler Ebene nachhaltig verwendet werden. Andererseits müssen lokale Systeme der nachhaltigen Ressourcennutzung gestärkt und geschaffen werden.

Hierzu gehört, Abfall zu reduzieren, möglichst viel wiederzuverwenden und Kaputtes zu reparieren oder reparieren zu lassen, anstatt es wegzuwerfen. Da bei Privatpersonen jedoch oft Zeit, Raum und Kenntnisse fehlen, bedarf es eines Ortes, an dem in diesem Punkt eine Hilfestellung geleistet werden kann. Um diesen Bedarf zu decken, wollen wir in Regensburg ein sogenanntes „Ressourcenzentrum“ aufbauen, wie es bereits vom ReparaturRat Oldenburg e.V. ins Leben gerufen worden ist.

Ein solches Ressourcenzentrum soll Material und Know-How zur Reparatur von Haushaltsgeräten, Elektronik, Fahrrädern u.v.m. zur Verfügung stellen. Dadurch bietet es einen niederschwelligen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit und befähigt zum nachhaltigen Handeln im Alltag. Zu den Zielen des Zentrums gehört, intergenerationelle, interkulturelle und inklusive Netzwerke zur gegenseitigen Hilfe und zum Skillsharing aufzubauen.

Im Zuge des weiteren Ausbaus soll außerdem ein stadtweites Reparatur-Netzwerk entstehen, indem die vielen lokalen Betriebe und Initiativen zur Reparatur als Partner:innen mit ins Boot geholt werden. So unterstützt ein Ressourcenzentrum auch die lokale Kreislaufwirtschaft. In allen genannten Punkten ist das Ressourcenzentrum ein überregionales Vorbild, nach dem Motto: Verwerten statt Verschwenden!