Postwachstumsökonomie, Transformationsnetzwerk und ein Schritt Richtung Kreislaufwirtschaft

Ein Ort, an dem Dinge repariert werden, Ressourcen dafür zur Verfügung stehen, Menschen sich treffen und voneinander lernen: Das wollen wir gemeinsam schaffen.

Woran wir aktuell arbeiten:

Eines unserer Hauptanliegen ist die Vernetzung mit anderen Reparaturinitativen und Interessierten aller Art, um die Idee eines Ressourcenzentrums ins allgemeine Bewusstsein zu bringen. Wären Sie interessiert, die Möglichkeiten eines Ressourcenzentrums zu nutzen? Dann nehmen Sie an unserer Umfrage teil. Wollen Sie sich selber einbringen? Siehe unten unter „Kontakt“.

Der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) stellt uns einen Bus zur Verfügung, den wir in Zusammenarbeit mit dem RVV ausbauen und in eine mobile Werkstatt umwandeln wollen. Im Rahmen eines Projekts mit OTH-Studierenden soll der Bus mit Photovoltaikzellen ausgerüstet werden, um selbst als praktisches Objekt für handwerklich umgesetzte Nachhaltigkeit zu dienen.

Auf der Nachhaltigkeitswoche 2022 werden wir im kleinen Rahmen einen („Pop-up-“) Reparaturstand im Degginger betreiben. Außerdem werden wir „unseren“ Bus auf dem Neupfarrplatz präsentieren, um Werbung für unser Projekt zu machen.

Kontakt und regelmäßige TReffen:

Das Ressourcenzentrum hat eine eigene E-Mail-Adresse: ressourcenzentrum-regensburg@posteo.de

Hast du/haben Sie handwerkliche Fertigkeiten, die Sie mit anderen teilen möchten, oder möchtest du organisatorisch mitwirken? Dafür haben ein kurzes Formular auf Google Forms vorbereitet.

Wir treffen uns (fast) jeden Donnerstag um 16:00 Uhr

… im Green Office der OTH: Unicampus, Sammelgebäude, Raum U615

… und bei Bedarf zusätzlich über Zoom:
https://uni-regensburg.zoom.us/j/82671998580
Meeting-ID: 826 7199 8580

Alle Gruppen, Initiativen und generell interessierte Bürger*innen sind herzlich eingeladen!

Darum geht es (kurz zusammengefasst):

Die nachhaltige Transformation, die von der Stadt Regensburg im Green Deal verankert wurde, erfordert wirtschaftlich und sozial ein Umdenken hinsichtlich der Verwendung von Ressourcen. Diese müssen einerseits auf globaler Ebene nachhaltig verwendet werden. Andererseits müssen lokale Systeme der nachhaltigen Ressourcennutzung gestärkt und geschaffen werden.

Hierzu gehört, Abfall zu reduzieren, möglichst viel wiederzuverwenden und Kaputtes zu reparieren oder reparieren zu lassen, anstatt es wegzuwerfen. Da bei Privatpersonen jedoch oft Zeit, Raum und Kenntnisse fehlen, bedarf es eines Ortes, an dem in diesem Punkt eine Hilfestellung geleistet werden kann. Um diesen Bedarf zu decken, wollen wir in Regensburg ein sogenanntes „Ressourcenzentrum“ aufbauen, wie es bereits vom ReparaturRat Oldenburg e.V. ins Leben gerufen worden ist.

Ein solches Ressourcenzentrum soll Material und Know-How zur Reparatur von Haushaltsgeräten, Elektronik, Fahrrädern u.v.m. zur Verfügung stellen. Dadurch bietet es einen niederschwelligen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit und befähigt zum nachhaltigen Handeln im Alltag. Zu den Zielen des Zentrums gehört, intergenerationelle, interkulturelle und inklusive Netzwerke zur gegenseitigen Hilfe und zum Skillsharing aufzubauen.

Im Zuge des weiteren Ausbaus soll außerdem ein stadtweites Reparatur-Netzwerk entstehen, indem die vielen lokalen Betriebe und Initiativen zur Reparatur als Partner:innen mit ins Boot geholt werden. So unterstützt ein Ressourcenzentrum auch die lokale Kreislaufwirtschaft. In allen genannten Punkten ist das Ressourcenzentrum ein überregionales Vorbild, nach dem Motto: Verwerten statt Verschwenden!