äpfel, Streuobst & Solawi

Infostand vor PT(uni), 10-14 Uhr

Frische, knackige Äpfel und leckerer selbstgemachter Apfelsaft gesucht? Streuobst Stöckel macht’s möglich! Mehr Infos gibt’s hier: https://www.streuobsthof-stoeckl.de 🙂

Veranstalter: Streuobst Stöckl

Changing land use and policy since the end of the 18th century and their impacts on diversity

Präsenz, 15 Uhr, H15

Prof. Dr. Peter Poschlod habilitierte am Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie der Fakultät III (Agrarwissenschaften I) der Universität Hohenheim mit dem Thema: Untersuchungen zur Dynamik und Dauerhaftigkeit der Diasporenbank gefährdeter Lebensräume und deren Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz am Beispiel von Kalkmagerrasen und Ufer- und Schlambodenfluren. Seit 2001 ist er am Lehrstuhl für Botanik und Botanischer Garten am Institut für Botanik, Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin an der Universität Regensburg aktiv und wird uns im Zuge seines Vortrags einen Einblick in die Veränderungen der Biodiversität seit dem 18. Jahrhundert geben.

Referent: Prof. Dr. Peter Poschlod

Chemie – Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung

Zoom: 16 Uhr

Nachhaltigkeit und „grün“ sind Schlagworte, die man im täglichen Leben oft hört. An einigen Beispielen möchte Prof. Dr. Werner Kunz zeigen, dass der Sachverhalt komplex ist, man sich leicht täuschen kann und einfache Rezepte häufig nicht zielführend sind. Dabei geht es um Wasserverbrauch, Klimaneutralität, Plastik und eine Busspur in Hamburg. Auch der Reboundeffekt, das Trade-Off-Dilemma und Ökobilanzen kommen vor.

Danach geht es um die Chemie im engeren Sinn. Während sie früher maßgeblich für die Verschmutzung der Umwelt verantwortlich war, wird anhand einiger Beispiele verdeutlicht, wie Chemie heute zur Verbesserung unserer Umwelt eingesetzt wird und was die zukünftigen Herausforderungen sind. Hier werden unter anderem das Plastikrecycling und ökologische Waschmittel diskutiert, trinkbare Antigraffiti-Mittel, das Phosphatproblem in den Kläranlagen und auch Mikroplastik. Und vielleicht auch ein paar „Traumreaktionen“.

Ganz zum Schluss fällt der Begriff „Umwelthöflichkeit“ als „Take-Home-Message“.

Referent: Prof. Dr. Werner Kunz / Fakultät für Chemie und Pharmazie

Zoom: https://uni-regensburg.zoom.us/j/89447061851?pwd=YVltSFJSV3hiOFJ5YWx2SkYvYXA0UT09, Kenncode 162554

Eine Stimme für die Menschen von morgen: Philosophie aus der Zukunft

ZOOM Workshop: 16:15 – 18:00 uhr

Während der Klimawandel nur von uns heute Lebenden noch entscheidend abgeschwächt werden kann, werden unter den dramatischen Folgen unseres Nichthandelns zukünftige Generationen besonders betroffen sein. Die ethischen Dimensionen unseres Nichthandelns sind für uns aber nicht leicht zu sehen, weil die wirklich dramatischen Konsequenzen noch in großer zeitlicher Entfernung liegen. In diesem Workshop wollen wir daher die Perspektive umkehren: Was werden zukünftige, vom Klimawandel schwer betroffene Menschen über uns heute Lebenden denken? Wie werden sie unser Nichthandeln moralisch beurteilen? Welche ethischen Kategorien werden sie anwenden? (Wie) Werden sie sich einen Reim auf ihre Vorfahren machen?

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten, die Lust haben, sich in einem lebendigen und konstruktiven Umfeld über klimaethische Fragen auszutauschen.

Referent: Tim Kraft und Dr. Martin Weichold/ Institut für Philosophie

ZOOM: ID 863 2742 6106

„Lebenshunger“- Ökonomischer Gottesdienst zum Studienjahresanfang

Präsenz, 17Uhr, Audimax Foyer

Bei der Nachhaltigkeit geht es um die Frage, wie wir heute leben müssen, damit alle Menschen in der Gegenwart und in der Zukunft gut leben können – ohne dass wir dafür die nichtmenschliche Schöpfung weiter zerstören und schädigen. Das ist eine große Herausforderung für unsere Weltgesellschaft, der sich auch die Kirchen stellen.

Für die dringend notwendige Umgestaltung der Politik und der Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit können die Kirchen mit ihren Gemeinden einen wichtigen Beitrag leisten, denn sie verfügen über besondere Potenziale. Als Institutionen, die für Werte wie Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung, Solidarität und Achtsamkeit einstehen, können sie entscheidend zu dem Werte- und Bewusstseinswandel beitragen, der unverzichtbar ist für das Umsteuern zu einer nachhaltigen Entwicklung. Auch die Campusgemeinde Regensburg will das Thema „Nachhaltigkeit“ aufgreifen und lädt desswegen gemeinsam mit dem Präsidenten der Universität zu einem multimedialen, ökumenischen Gottesdienst zum Semesterstart ein.

Veranstalter: Hochschulgemeinden

Fairtrade und Corona

Zoom + Live Übertragung, 18-19 Uhr, H13 (Uni)

Die COVID-19-Pandemie verändert unser aller Leben und unseren Arbeitsalltag vielfältige Art. Neben den Entbehrungen im Privaten, sind viele Menschen von wegbrechenden Einnahmen oder dem Verlust des Arbeitsplatzes betroffen. Die Produzenten des globalen Südens, meist Kleinbauern und Kleinbäuerinnen, die nahezu 70 Prozent unserer Lebensmittel produzieren, trifft sie doppelt hart: einbrechende Märkte können nicht oder kaum durch privatwirtschaftliche oder staatliche Rücklagen kompensiert werden und das Virus trifft auf Gesundheitssysteme, deren Intensivmedizin nicht auf solche Krisen eingestellt ist. Im Vortrag informieren wir sie darüber, was die Corona-Krise für die verschiedenen Akteure im Fairtrade-System konkret bedeutet und wie der faire Handel dazu beitragen kann, die Situation zu verbessern.

Falls du dich für den Vortrag interessiert, nimm bitte deinen eigenen Laptop mit!

Referent: Carsten Elkmann, AK Unifair

ZOOM: ID 826 7199 8580

internationale solidarische landwirtschaft – ein zukünftiger Weg für globale Ernährungssysteme am Beispiel Teikei Coffee

Präsenz, 19-20:30 Uhr, H11 (UNI)

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) birgt große Potentiale für eine nachhaltige Versorgung im regionalen Raum. Doch kann man die Ideen der Solawi auch global denken, um auch internationale Ernährungssysteme zukunftsfähig zu gestalten?

In diesem Vortrag wird zunächst verdeutlicht, was die Nachhaltigkeitsdefizite globaler Ernährungssysteme sind, um dann im Detail erklären zu können, wie eine internationale 
Solawi aussehen kann und wo ihre Potentiale liegen, eben diese Nachhaltigkeitsdefizite zu überkommen. Im zweiten Teil des Vortrages wird das Unternehmen Teikei Coffee als Beispiel vorgestellt, dass sich zum Ziel gesetzt hat, eine internationale Solawi für Kaffee aufzubauen 
und schon heute neue Wege geht, unter anderem in der Zusammenarbeit mit mexikanischen Bäuerinnen und Bauern sowie im Transport per Segelschiff.

Referent: Michael Horsch

Rettung der Umwelt auf Kosten der Menschenrechte? – die Verlierer*innen der digitalen Revolution

Zoom: 20 Uhr

Sauberes Elektroauto statt dreckiger Benzinschleuder, Laptop und Tablet statt Waldabholzung für dein Uni-Skript und Handy als täglicher Begleiter zur Organisation der nächsten Demo. Das alles ist nur dank Lithium-Ionen-Akkus möglich. Kobalt ist Kernbestandteil dieser Akkus und wird größtenteils unter lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut. Auch Kinderarbeit ist dabei keine Seltenheit.
Zwar gibt es internationale Standards für Unternehmen zur Erfüllung ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht auch bezüglich ihrer Zulieferer, dennoch ergreifen bisher nur wenige Unternehmen Maßnahmen gegen die gravierenden Menschenrechtsverletzungen in der Kobaltlieferkette.

Auch die Freude am neuen Smartphone, Laptop oder Tablet ist oft nur von kurzer Dauer: Bald muss wieder ein neues Modell her und das gebrauchte Gerät wird zusammen mit anderem Elektroschrott häufig über illegale Schiffsrouten in Entwicklungs- und Schwellenländer exportiert.

In einem Vortrag wollen wir zunächst die Problematik beim Kobaltabbau erläutern und euch zeigen, was getan werden muss, damit Unternehmen endlich zur Verantwortung gezogen werden.

Veranstalter: Amnesty International

ZOOM: ID 863 2742 6106