Vorab: Unser Konzept zur Schaffung eines Green Office hat in der Universitätsleitung viel Unterstützung erfahren. Seit einigen Jahren gibt es aufgrund unseres Engagements das Green Office der Universität Regensburg. Auch die OTH Regensburg hat ein Green Office.

Was ist ein Green Office?

Ein Green Office ist ein Nachhaltigkeitsbüro. Das heißt, dass an den Hochschulen und Universitäten jemand verantwortlich gemacht wird – und vor allem im Gegensatz zu uns bezahlt und ernst genommen 😉 – und diese Personen kümmern sich um eine langfristige Einbettung von Nachhaltigkeit in den Uni-Kontext.

Ein Green Office dient als verknüpfende Plattform und für nachhaltigkeitsinteressierte Studierende und Mitarbeiter*innen an Universitäten, verbessert und vereinfacht die Kommunikation bestehender Initiativen, koordiniert Projekte, vernetzt Akteure und Akteurinnen und setzt selbst neue Impulse.

Das Modell des Green Office oder eines fakultätsübergreifenden Nachhaltigkeitsbüros verbindet studentisches ehren­amtliches Engagement für nachhaltige Themen an einer Universität mit der Koordination durch eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in. Durch das offizielle Mandat der Universitätsleitung ist es eine anerkanntes Organ der Universität und damit für eine enge Zusammenarbeit mit allen Universitätsangehörigen zentral verankert.


So entstand das Green-Office-Movement

Das Green Office-Modell ist keine Erfindung vom Netzwerk Nachhaltigkeit in Regensburg, sondern ein super gut funktionierendes internationales Modell für Hochschulen.

Die Büros sind in einem internationalen und in verschiedenen nationalen Netzwerken miteinander verbunden und planen gemeinsame Projekte. In Bayern sind die Nachhaltigkeitsbüros der Hochschulen in Straubing, Augsburg und Eichstätt als positive Beispiele hervorzuheben; in vielen weiteren Hochschulen (z.B. Würzburg, FAU Erlangen) etabliert sich das Green Office momentan noch.

Das erste Green Office (GO) wurde 2010 an der Universität Maastricht gegründet. Seitdem haben mehr als 40 Hochschulen in verschiedenen Ländern ihre eigenen Nachhaltigkeitsbüros aufgebaut. Das Green Office hat sich als international anerkanntes Good Practice Modell etabliert und wurde 2015 mit dem UNESCO Japan Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.


Wieso setzen wir uns dafür ein?

Immer wieder müssen wir betonen:

Das Bildungssystem ist ein Schlüssel für große gesellschaftliche Transformationen, da sich hierfür in der gesamten Gesellschaft Werte ändern müssen.

Studierende sind Multiplikator*innen der zukünftigen Werte, denn sie verändern zum einen ihr persönliches Umfeld, zum anderen später auch ihr Arbeitsumfeld.

Es ist Zeit, ein Zeichen gemeinsam mit allen Studierenden & Dozierenden in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen! Es muss interdisziplinär also fachübergreifend gedacht werden, denn egal in welchem Beruf: JEDE/R WIRD IRGENDWANN MIT DER THEMATIK NACHHALTIGKEIT KONFRONTIERT SEIN. Nachhaltigkeit muss höhere Relevanz bekommen – auch jetzt schon z.B. in der Lehre!

Es braucht dafür aber Veranwortliche! Deswegen ist ein Green Office als Ansprechs- und Planungsinstitution längst überfällig!


Genauere Infos:


Weitere Schritte:

Wir sind aktuell dabei, mit Uni- und Hochschulleitungen zu kooperieren & zu sprechen und hoffen möglichst bald auf eine erfolgreiche Umsetzung!